Etappenziele

 

1. Die Rangsdorfer Autobahnbrücke

Auf der Grundlage einer S-Bahn Planungsstudie des Altkreises Zossen vom Jahre 1991 wurde die Autobahnbrücke der A10 (Berliner Ring) bereits in den Jahren 1992/ 1993 für 2 zusätzliche Bahngleise (S-Bahn) um mehr als 4 m verbreitert.




2. Bau der S-Bahnbrücke in Dahlewitz

Voraussetzung für die Weiterführung der S-Bahn von Blankenfelde über Dahlewitz nach Rangsdorf ist der Bau einer S-Bahnbrücke in Dahlewitz. Das muss gleichzeitig mit der Beseitigung des Bahnübergangs Dahlewitz erfolgen, wenn die Dresdener Bahn für 200 km/h ausgebaut wird. Das ist als Kombiplanung kostengünstiger als ein späterer Ergänzungsbau.

Im April 2010 stimmten die DB Netz AG, die DB ProjektBau GmbH, der Landesstraßenbetrieb Brandenburg und die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow der Straßentrogvariante bei der Beseitigung des BÜ-Dahlewitz zu.
Der Straßentrog wird auf der Westseite unter der Dresdener Bahn so gestaltet, dass die S-Bahnbrücke ohne nochmalige Straßenbaumaßnahmen nachrüstbar ist.
BISAR e.V. akzeptiert diese Lösung, hätte aber den gleichzeitigen Bau der S-Bahnbrücke parallel zu den 2 Fernbahngleisen (in der Bauausführung “Walzträger in Beton”), als komplexe einmalige Baumaßnahme für sinnvoll erachtet.


Zusammen mit dem Landkreis Teltow-Fläming wurde im Jahre 2004 eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer S-Bahnbrücke Dahlewitz angefertigt. BISAR entwarf dazu die Aufgabenstellung, der Landkreis übernahm die Finanzierung der Studie gegenüber einem Berliner Ingenieurbüro.
Die Studie liegt seit Anfang des Jahres 2005 vor. BISAR favorisiert darin Variante 1, ggf. auch Variante 3. Für beide Varianten ist der Bau der S-Bahnbrücke erforderlich, um die S-Bahn nach Rangsdorf weiterführen zu können. cDas Berliner Ingenieurbüro hat die Mehrkosten von Planung, Bau sowie Erhaltungsaufwand und Steuern für die S-Bahnbrücke in Dahlewitz im Jahr 2006 auf 800.000 Euro präzisiert. weiter

Diese Ergänzungsunterlagen zur Planung und Bau der Bahnunterführung in Dahlewitz liegen folgenden Entscheidungsträgern vor:

  • dem brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Potsdam (MIL)
  • der DB ProjektBau GmbH in Berlin sowie
  • den Gemeinden Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow


3. Neugestaltung des Bahnhofs Blankenfelde

In Blankenfelde wird im Rahmen der Ertüchtigung der Dresdener Bahn sowie durch die Auswirkungen des Baus des Großflughafens Berlin-Brandenburg der Bereich um den Blankenfelder Bahnhof völlig neu gestaltet.

 

Die DB Netz AG plant daher den Bau eines Straßentunnels für die Karl-Marx-Straße. sowie den Umbau des Regionalbahnhofs in einen kombinierten Regional- und S-Bahnhof. Derzeitiger voraussichtlicher Baubeginn: 2016/2017
Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow fordert einen früheren Baubeginn.

Aus Sicht von BISAR ist es wichtig, dass die S-Bahn in Blankenfelde über die Karl-Marx-Straße mit mindestens einer Brücke geführt wird. Das ist ein weitere Voraussetzung für die Weiterführung der Strecke nach Dahlewitz und Rangsdorf.