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Aktuelles rund um BISAR

BISAR e.V. lebt weiter ...

In der Jahresmitgliederversammlung am 26. April 2013 war Hauptthema des Rechenschaftsberichtes zum Vereinsjahr 2012 die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) zum noch fehlenden S-Bahn-Lückenschluss Blankenfelde – Dahlewitz – Rangsdorf. Die Gemeinde Rangsdorf hatte die NKU in Auftrag gegeben.

Neben einigen kritischen Wertungen durch BISAR, u.a. Fehler bei Investitionsermittlungen, die nach Auffassung von BISAR Einfluss auf die Höhe des Nutzen-Kosten-Indikators (NKI) hatten, - dieser erreichte gemäß Abschlussbericht nur 0,40 statt 1,0 - wurden auch neue positive Erkenntnisse im Rahmen einer zusätzlich vom Auftragnehmer durchgeführten Sensitivitätsanalyse gewonnen: So zum Beispiel für die Fahrplangestaltung der S-Bahn nach Rangsdorf im 20-Minuten-Takt und der empfohlene zweigleisige Ausbau der S-Bahnstrecke von Mahlow nach Blankenfelde.

Nach Erkenntnissen von BISAR werden nach 2015, trotz einer geplanten Streckenertüchtigung der Dresdener Bahn auf teilweise 160 km/h und 200 km/h in den Jahren bis 2022, auf diese Strecke zusätzliche Belastungen einerseits durch Verlagerungen von der Anhalter Bahn (Güterverkehr), wie auch durch den Ausbau der Transeuropäischen Netze (Nord-Südeuropa) zukommen. Der zukünftige Flughafen-Shuttleverkehr zum BER, weiterer RE- und Fernverkehr zum BER auf einem Teilabschnitt der Dresdener Bahn (Südkreuz, Mahlow, neue Nord-Ost-Kurve zum Außenring, BER) wird für weitere Streckenbelegungen sorgen.

Die S-Bahn wäre mit einer Streckenverlängerung von 4,7 km von Blankenfelde nach Rangsdorf von diesen Einflüssen unabhängig in ihrer Betriebsführung und aufnahmefähig für neue Fahrgastpotenziale. Dabei ist von einer größeren Stabilität in den Stadt-/Umlandbeziehungen im Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV) mit Berlin auszugehen. Das betrifft geplante neue Wohnansiedlungen in Dahlewitz und Rangsdorf, wie auch Erweiterungen von Wirtschaftsansiedlungen.

BISAR will die NKU ggf. durch ein anderes Ingenieurbüro überprüfen lassen. Generell besteht die Möglichkeit, die NKU zu gegebenem Zeitpunkt, unter Berücksichtigung neuer regionaler Rahmenbedingungen, zu wiederholen.

BISAR plant Gespräche zu Teilergebnissen aus der NKU im Zusammenhang mit dem Ausbau der Dresdener Bahn, die S-Bahn betreffend im Raum Mahlow, mit der S-Bahn Berlin GmbH, dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) in Potsdam, der DB Netz AG und der Außenstelle des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) in Berlin.

 

Gemäß Vereinssatzung hatte der Verein in seiner Jahresmitgliederversammlung 2013 einen neuen Vorstand zu wählen (alle zwei Jahre).

Gewählt wurden Herr Rainer Pannier (Vorsitzender),

Herr Horst Schoenert (Stv. Vorsitzender),

Herr Holger Lademann (Stv. Vorsitzender),

Frau Johanna Fiege (Kassenwart).

 

Rainer Pannier