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Aktuelles rund um BISAR

Es muss im Jahre 2017 konkreter werden

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), Frau Ministerin Schneider, hatte am 28. November 2016 vor ausgewählten Bürgermeistern des Berliner Umlandes, so u.a. von Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow, die Absicht des Landes Brandenburg zum Ausbau des Berliner S-Bahn-Netzes nach Falkensee, ggf. bis Nauen, nach Velten (Mark), ggf. bis Kremmen und nach Rangsdorf erklärt.

Seit dem Jahre 2002 bemüht sich die Bürgerinitiative für eine S-Bahn Anbindung Rangsdorf  – BISAR e.V, - als gemeinnützig anerkannter Verein - um die Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde über Dahlewitz nach Rangsdorf (4,8 km). Vielfältige Aktivitäten sind seitdem von BISAR ausgegangen, so u.a. drei Studien. Das sind immer Empfehlungen gewesen, die zu konkreten Planungen anregen sollten. Nunmehr muss es zu konkret beurteilbaren Planungen kommen. Das betrifft konstruktive Ingenieurbauwerke, Fragen zusätzlichen Grunderwerbs durch die DB AG und erste aktuelle Kostenermittlungen usw.

Unser Verein hat dazu klare Vorstellungen, was an S-Bahn-Anlagen, z.B. von Bln-Lichtenrade bis Rangsdorf notwendig ist, um eine stabile S-Bahn Betriebsführung  im 20 Minuten Takt zu ermöglichen.

Im MIL hat man unter Leitung von Ministerin Schneider erkannt, dass man etwas tun muss, um die ständig wachsenden Stadt- / Umlandbeziehungen Berlin – Brandenburg im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) unter effizienter Einbeziehung der S-Bahn zu verbessern. Unser Verein hat für den Ausbau des S-Bahn-Netzes von Bln-Lichtenrade bis Rangsdorf (zwei- und teilweise eingleisig) im Dezember 2016 vier Szenarien entwickelt, wie man in Planungsabschnitten / Bauabschnitten vorgehen kann. Dabei wird es Planungseinflüsse auf das Planfeststellungsverfahren Dresdener Bahn im Planfeststellungsabschnitt 3 (PFA 3) geben. Das betrifft den Streckenbereich von der Stadtgrenze in Mahlow bis hinter den Glasow-Bach in Blankenfelde. 

Es gibt auch Forderungen in unserer Region, z.B. die Forderung von Rolls Royce in Dahlewitz nach einem eigenen Betriebsbahnhof zwischen Dahlewitz und Rangsdorf. Dieser hätte Ausstrahlung auf das gesamte Dahlewitzer Gewerbegebiet, vor allem auf seine weitere Entwicklung.  Der DB Netz AG, Regionalbereich Ost, Produktionsdurchführung Berlin, haben wir deshalb die gleichen Szenarien übersandt und auf notwendige Änderungen im PFA 3 aufmerksam gemacht. U.a. die nunmehr notwendige Änderung des Bahnhofskonzeptes Blankenfelde für die S-Bahn und den RE-Verkehr. Hierzu gab es in einem Gespräch am 04.Juli 2016  mit dem o.g. Bereich der DB Netz AG, mit Beteiligung des Bürgermeisters von Blankenfelde-Mahlow und BISAR von der DB Netz erste rationelle Vorschläge. Nur muss man gute Ideen von dort auch umsetzen!!!

Alles das haben wir in unseren Szenarien berücksichtigt und Frau Ministerin Schneider mit Gleisskizzen übermittelt. Das kann nach unserer Auffassung dem MIL für Gespräche mit dem Land Berlin, dem Bund und der DB AG zum Ausbau des S-Bahn-Netzes nach Rangsdorf dienlich sein.

In einem weiteren Workshop am 16.02.2017 in Potsdam versprach Frau Ministerin Schneider, dass nunmehr die Phase des Handelns, des Machens gegenüber dem Bund, dem Land Berlin und der DB AG gekommen sei. Mehrere Teilnehmer von Berlin/Brandenburger Eisenbahn-Vereinen forderten endlich Handlungsaktivitäten vom MIL bis hin zur Beantragung von Planfeststellungsverfahren bei der DB AG zum Ausbau des S-Bahn-Netzes um Berlin. Wir sind als BISAR e.V. zur Unterstützung von Aufgabenstellungen  bereit.

Rainer Pannier

Vorsitzender

BISAR e.V.