Aktuelles rund um BISAR

Wir führen unseren zähen Kampf weiter

  • Drucken

Es gibt mehrere Gründe für die Bürgerinitiative für einen S-Bahn-Anschluss Rangsdorf – BISAR e.V. - die Forderung zum S-Bahn-Lückenschluss Blankenfelde – Dahlewitz – Rangsdorf (4,8 km) immer wieder zu stellen.

Mit der Wiedererrichtung der S-Bahnstrecke von Bln-Lichtenrade über Mahlow nach Blankenfelde Ende August 1992 setzte enormes Interesse für Ansiedlungen ein, das weiterhin in der Region anhält.

Wirtschaftliches Wachstum um den neuen BER darf sich nicht nur auf die Ost- und Nordseite beschränken. Hier durch das Land Brandenburg und den Bund vollbrachte infrastrukturelle Vorleistungen, u.a. zum S-Bahn-Verkehr sind auch auf der Westseite zu leisten. Die Westseite des heutigen Flughafens hatte bis zum 13.08.1961 S-Bahn-Verkehr bis Rangsdorf.

Die neue Landesregierung sollte sich  zu den noch nicht realisierten S-Bahn-Lückenschlüssen nach dem Fall der Berliner Mauer im Berliner Umland bekennen, um damit weiteres wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen.

Kein S-Bahnsystem in Deutschland kann sich aus der Erwirtschaftung von finanziellen Eigenmitteln selbst kostendeckend finanzieren. Die Bundesländer decken die jährlichen Defizite durch die Regionalisierungsmittel des Bundes ab.

Nach Auffassung von BISAR sind Nutzen – Kosten – Untersuchungen, besonders für solche ehemaligen S-Bahn-Strecken im Berliner Raum, die bereits S-Bahn-Verkehr hatten, der aus politischen Gründen im Jahre 1961 zerstört wurde, nicht erforderlich. Die Wirtschaftlichkeit von S-Bahn-Verkehr kann nur für ein Gesamtnetz gelten.

Der Vorstand des Vereins hat im Juni 2014 einen Beschluss gefasst,  den S-Bahn-Lückenschluss nach Rangsdorf in Etappen vom Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) zu fordern.

Etappe 1 :  Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde bis Dahlewitz (1 km)                                                                   inklusive einer separaten S-Bahnbrücke über dem neuen Straßentrog der Bahnhofstraße in Dahlewitz.

Etappe 2 :  Verlängerung der S-Bahn von Dahlewitz nach Rangsdorf (3,8 km)

Dem Verein liegt  für die Etappe 1 ein Kostenangebot für eine Machbarkeitsstudie im Sinne einer Vorentwurfsplanung von einem Berliner Ingenieurbüro in Höhe von 20.000,- Euro vor.

Das Geld gilt es aufzubringen, da es Sinn macht, die Kosten für Etappe 1 präziser als in bisherigen Untersuchungen zu kennen. Gegenüber dem Land Brandenburg und dem Bundesverkehrsministerium kann damit eine Diskussionsgrundlage bereitgestellt werden, auf der dann weitere Planungen der DB AG aufbauen können. Dazu brauchen wir auch die Unterstützung der Gemeinde Blankenfelde – Mahlow.

Es geht um einen Kilometer S-Bahn-Strecke, der für die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und auch für die Gemeinde Rangsdorf von besonderem wirtschaftlichem Wert sein wird. 

BISAR kann sich nach derzeitigem eigenem Kassenstand mit 2.000,- Euro an der Studie finanziell beteiligen.

Wir bitten daher um Spenden. In unserer Webseite unter Spenden erfahren Sie die Konto-Nummer. Spendenquittungen werden durch den Verein ausgestellt.

Rainer Pannier

Vorsitzender

BISAR e.V.